Tja, ohne jetzt jemanden neidisch machen zu wollen (wirklich nicht!!!), aber was soll ich sagen? Der Dezember startet in Vilamoura sonnig und warm. Dank Wintergarten und Sonne messen wir um 9 Uhr morgens bereits 20°C. Perfekt für ein leckeres Cockpitfrühstück mit unserem selbstgemachten Granola-Müsli. Obwohl in Portugal ist der 1. Dezember ein Feiertag ist, haben alle Geschäfte geöffnet. Während Axel Lebensmittel einkaufen geht, nutze ich das schöne Wetter für eine kleine Radtour durch das Vale do Carro. Am Praia dos Tomates machen ich einen kurzen Abstecher zum Strand und bewundere die vielen Lämmer, die hier scheinbar schon im Winter geboren werden. So niedlich die Kleinen! Zurück an Bord wird lecker gekocht und abends gemütlich im Salon gesessen.
Unsere kleine deutschsprachige Gemeinschaft wächst derweil mal wieder ein wenig. Mit ihrer Atlas Shrugged kommen Ralph und Martina in Vilamoura an und ergänzen die Reihe an Steg G. Gemeinsam mit Guido und den Beiden gehen wir ins Steakhaus und genießen einen netten Abend zusammen. Am nächsten Tag kommt auch Mücke von der Playmobil wieder in Vilamoura an. Pünktlich zu ihrem Geburtstag, den wir am Nikolaustag mit einem kleinen Ständchen vom Steg und einem gemeinsamen Ausflug nach Loulé starten. Während es in Vilamoura ziemlich nebelig ist, scheint hat sich in Loulé bereits die Sonne durchgesetzt. Die Stimmung in der Stadt ist inzwischen sehr weihnachtlich, vielleicht ein wenig sehr kitschig in Teilen, aber auch sehr nett an anderer Stelle. Besonders gut gefällt uns der riesige Schneemann vor der Markthalle, dessen Einzelteile bei unserem letzten Besuch noch an der Wand gelehnt haben. Nachdem wir den Markt ausgiebig erkundet haben und Mücke Zutaten für die Geburtstagsparty am Abend erstehen konnte, geht es noch nach Olhos de Agua. Den morgendlichen Nebel haben wir dabei allerdings völlig vergessen. Die kleine Strandpromenade hängt noch komplett im Nebel, aber auch hier gibt die Sonne ihr Bestes. So sitzen wir wenig später in der Sonne und genießen leckere gegrillte Sardinen und Omelettes. Schließlich geht es zurück nach Vilamoura, wo wir den Nachmittag gemütlich an Bord verbringen. Abends geht es dann zur Geburtstagsparty zur Playmobil rüber. Es wird ein supernetter Abend mit leckeren Tapas und dem einen oder anderen Glas Wein.
Die nächsten Tage wechseln zwischen Bootsprojekten und – dank einem erneut gemieteten Auto – weiteren Ausflügen in die Umgebung. Gestartet wird mit einer Fahrt an die Westküste, denn ein Sturmtief hat für hohe Wellen gesorgt, die wir uns bei sonnigem Kaiserwetter gerne anschauen wollen. Wir fahren nach Westen bis Vila do Bispo und biegen dann nach Norden in Richtung Carrapateira ab. Dort fahren wir zur Praia do Amado und blicken staunen auf die anbrandenden Wellen. Augenscheinlich ein beliebter Surfspot, zeigen sich heute leider keine Wassersportler. Vielleicht ist es bei ablandigem Wind und recht hohen Wellen zu gefährlich? Über eine kleine Nebenstraße geht es die Küste entlang weiter nach Norden. Zahlreiche Aussichtspunkte laden zum Anhalten an und wir riskieren den einen oder anderen Blick auf die imposante Steilküste und die aufgewühlte See. Schließlich erreichen wir die Praia da Bordeira und blicken von einem Felsvorsprung auf einen kilometerlangen Strand. Hier sieht man tatsächlich den einen oder anderen Surfer, wenn sich auch nicht viele ins Wasser trauen. Auf den Felsen stehen dagegen zahlreiche Angler, die ihr Glück in der brodelnden Brandung suchen. Durch eine wunderschöne Landschaft geht es über kurvige Straßen weiter. Ach hätte man doch nur noch ein Cabrio! Was für eine schöne Strecke könnte man hier fahren. Aber wir wollen uns mal nicht beschweren! Nach ein paar Kilometern erreichen wir Aljezur und biegen erneut in Richtung Küste auf eine Nebenstraße ab. So erreichen wir wenig später Vale da Telha und die Praia da Arrifana. Das kleine Örtchen liegt malerisch auf einer Felszunge, die sich bis zum Fortaleza da Arrifana steil in den Atlantik hinein schlängelt. Wir genießen auch hier wieder einen atemberaubenden Blick und lesen mit großem Erstaunen, dass die kleine im jahr 1636 gebaute Festung bei dem großen Erdbeben von 1755 von dem daraus resultierenden Tsunami bis auf die Grundmauern zerstört wurde. Kaum vorstellbar für uns, denn wir stehen weit, weit über den anbrandenden Wellen. Wie hoch sich das Meer hier aufgetürmt hat und mit welcher Gewalt die Wellen eine steinerne Festung umgerannt haben, ist wirklich beeindruckend. Nachdem wir uns den Wind ausreichend um die Nase haben pusten lassen, kehren wir kurzentschlossen im Restaurant O Paulo direkt hinter den Festungsruinen ein. Wir werden mit ausgezeichnetem Essen und einem tollen Service überrascht. Vom Ausblick mal ganz zu schweigen, denn alleine dafür würde der Besuch sich schon lohnen. Gut gesättigt geht es wieder zurück in Richtung Vilamoura. Wir fahren diesmal über Marmelete und Monchique und werden auch hier mit einer tollen Landschaft belohnt. Die steilen Hänge des Gebirges ziehen sich links von uns in den Nebel und die Wolken hinein, die sich an den Bergen gefangen haben und mit Regen drohen. Tiefgrün, dichte Vegetation und terrassierte Steilhänge erinnern ein wenig an die Landschaft von Madeira. Schade nur, dass man auf den kurvigen Straßen nicht einfach anhalten kann, um ein paar Fotos zu machen. Zurück im Tal ist die Sonne wieder da und wir können den restlichen Abend bei schönem Wetter an Bord genießen.
Da wir im Moment einen Leihwagen mit „Zweitfahrer“ haben, nutze ich die Gelegenheit und mache mit Mücke zusammen einen weiteren Ausflug, während Guido mit Erkältung flach liegt und Axel endlich sein aktuelles Wassermacherprojekt fertigstellen möchte. Wir fahren über die Autobahn nach Alvor, wo wir uns erst einmal mit Denise von der Segelyacht Tortuga treffen. Über eine TO-Whatsapp Gruppe haben wir Kontakt bekommen und ich bekomme von Denis nicht nur einen schönen Roggensauerteig, mit dem ich demnächst endlich wieder Brot an Bord backen möchte, Ich bekomme auch einen SCOBY, einen Teepilz für die Herstellung von Kombucha. Nach der Übergabe und ein paar Erläuterung zur Herstellung von Kombucha laufen Mücke und ich ein wenig über die Landzunge zwischen Atlantik und der Lagune von Alvor. Wie üblich erleichtern Holzbohlenwege die Wanderung durch die Salzmarschen und wir genießen die schöne Natur. Als nächstes geht es zu einem Shopping-Stop nach Lagoa, wo ich bei Auchan und Apolonia die Vorräte für Weihnachen und Silvester schon einmal aufstocken kann. Da das Wetter supersonnig und schön ist, legen wir noch einen weiteren Sightseeingstop in Carvoeiro ein. Dort parken wir östlich der Praia am Camino do Algar Seco und laufen die Steilküste entlang. Ein paar abenteuerliche Wege führen durch die Felsen nach unten ans Meer, doch habe ich dafür dummerweise das falsche Schuhwerk an. Aber der Blick auf die Felslandschaft lohnt sich auch von oben. Wir laufen bis zum Praia do Carvoeiro und schließlich wieder zurück zu unserem Auto. Ein Ausflugspunkt, der sich mal wieder voll und ganz gelohnt hat! Zurück an Bord kümmert sich Mücke um den kranken Guido und ich freue mich, dass das Wassermacherprojekt sich so langsam aber sicher der Fertigstellung nähert.
Auch wenn das Wetter inzwischen wechselhafter und kühler geworden ist, gibt es weiterhin ausreichend schöne, sonnige Tage. Wir nutzen die schönen Tage, um den kleinen Weihnachtsmarkt von Vilamoura zu besuchen. Die regnerischen und teils recht windig-kalten Tage nutzen wir für Arbeiten im Boot und gemütliches Beisammensein im geheizten Salon. Unsere deutsche Seglergemeinde löst sich derweil wieder auf. Erst verlassen uns Guido und Mücke in Richtung NRW, dann Ralph und Martina nach Bayern und schließlich auch Wolfgang und Sylvia ebenfalls nach NRW. Weihnachten und die Familien rufen. Lediglich Nico und Harald von der Blue Eyes harren noch mit uns am Steg aus. Wir bleiben lieber im Warmen, auch wenn uns der Kontakt zur Familie und unseren Freunden natürlich fehlen! umso mehr freuen wir uns über einen Video-Call vom Bremer Weihnachtsmarkt und die lieben Grüße von unseren Freunden Andrea & Pit, Elke & Luer, Maike & Torsten, Anja H. und Anja Brill. Vielen Dank, dass Ihr an uns gedacht habt!
Ein weltberühmtes Ausflugsziel haben wir immer noch auf unserer Ausflugsliste und bisher noch nicht geschafft – die Höhlen von Benagil. Eigentlich ein Ziel, was man per Boot oder Kayak erkunden muss, doch dafür ist es uns aktuell zu kühl. Also geht es erst einmal von Land aus nach Benagil. Das kleine Örtchen hängt in einer kleinen Schlucht und vom Strand aus kann man verschiedene Touren auf dem Wasser machen. Wir laufen allerdings erst einmal oberhalb die Felsküste entlang und werfen einen Blick von oben in die Höhle. Auch wenn man das Meer unten rauschen hört, sehen kann man leider sehr wenig. Aber natürlich ist der Blick aufs Meer auch hier wieder wunderschön! Auf dem Rückweg legen wir wie üblich einen Einkaufshalt ein, diesmal bei Aldi. Für mich heute fast wie ein Lottogewinn, denn es gibt meinen absoluten Lieblingskäse Langres im super-sonder-Weihnachtsangebot! Gleich drei Stück wandern in den Einkaufswagen. Als wir dann noch bei Apolonia weißen Spargel entdecken, ist das kulinarische Glück perfekt! Seit Juni 2024 haben wir keinen weißen Spargel mehr finden können und freuen uns nun über einen sehr späten Start in die Spargelsaison.
Kurz vor Weihnachten kommt dann mal wieder Besuch aus Deutschland bei uns an Bord an. Unsere Freunde Andrea und Pit kommen aus Bremen mit dem Flieger an und bringen nicht nur viele Grüße von allen Freunden mit, sondern auch ein paar Mitbringsel aus der alten Heimat. Selbstgemachte Pralinen von Axels Schwester Anja. Einen Weihnachtsumschlag von Axels Eltern. Und Lakritze und Blätterkrokant finden bei uns ja sowieso immer einen Abnehmer an Bord! Abends geht es gemeinsam ins Restaurant Rare, wo wir die nächsten Tage gemeinsam verplanen.
Sonntags nutzen wir nach einem leckeren Frühstück ein paar Stunden Regenpause für einen Spaziergang an den Praia de Falesia. Dort kehren wir in der Strandbar Rocha Baixinha ein und genieße. eine leckere Kleinigkeit zum Mittag. Während Andrea und Pit noch weiterwandern, kehren Axel und ich an Bord zurück und bereiten schon mal das Abendessen vor. Dumm nur, dass es just anfängt zu regnen, als ich die lecker eingelegten Hähnchenbrustfilets auf dem Grill liegen habe. Egal, am Ende schmeckt es natürlich trotzdem. Man könnte allerdings meinen, dass wir außer Essen nicht viel getan hätten…
Am nächsten Tag geht es früh raus und zur örtlichen Europcar-Filiale. Dort wartet ein Leihwagen auf Andrea und Pit und wir unternehmen direkt einen kleinen Ausflug zusammen. Inzwischen könnte ich an der Algarve schon als Reiseführerin arbeiten und so lotse ich die kleine Reisegruppe erst nach Lagos zur Ponta de Piedade und in die hübsche Innenstadt. Dann geht es zum Lunch nach Ferragudo und in den Club Nau. Für den Verdauungsspaziergang legen wir dann einen Stop in Carvoeiro ein und klettern ein wenig durch die Felsen. Wie immer eine schöne Rundreise mit viel Natur und spektakulären Aussichten auf Felsen und Meer.
Dummerweise hat mich eine Erkältung erwischt und so hänge ich ein wenig in den Seilen. Schade, denn so kann ich die Weinprobe bei Wine Emotion, die wir für den Nachmittag gebucht haben, leider nur bedingt genießen. Auch der folgende Heiligabend besteht für mich mehr aus Husten und Rumschniefen. Andrea und Pit flüchten lieber zum Spaziergang an den Strand und kommen erst zum Abendessen wieder. Axel hat derweil eine leckere Bouillabaisse gekocht, die wir gemeinsam am Abend genießen.
Am 1. Weihnachtsfeiertag geht es mir wieder etwas besser und so starten wir eine weitere Ausfahrt. Da das Wetter sonnig und klar ist, geht es erneut nach Westen und in die Berge. Zunächst halten wir in Caldas de Monchique und wandern ein wenig an den Quellen entlang. Dann geht es weiter bergauf und zum Aussichtspunkt Foia. Da dort ein frischer Wind weht und alle Cafés geschlosssen sind, geht es ohne Aufwärm- und Kaffeepause recht schnell weiter nach Alte. Der Weg führt uns über einer kurvige Strecke durch das bergige Hinterland und wir genießen die abwechslungsreiche Landschaft. Da auch in Alte alles geschlossen ist, bleibt es auch dort bei einem kurzen Spaziergang zu den Quellen, bevor wir uns wieder auf den Rückweg nach Vilamoura begeben. Dort bereiten Axel und Andrea abends eine leckere griechische Bowl, die wir mit einem netten Glas Wein im gemütlich geheizten Salon genießen.
Am nächsten Tag verlassen uns Andrea und Pit vorerst wieder. Sie reisen nach Lissabon, wo Andrea ein paar Jahre gearbeitet hat und treffen dort Freunde. Wir nutzen die Zeit und kurieren unsere Erkältung – Axel hat es nämlich zwischenzeitlich leider auch erwischt – aus. Also Nichtstun, frischen Saft und Tee trinken, Füße hoch und entspannen. Den frischen Saft stellen wir mit unserem neuen Slow-Juicer her, den ich Axel zu Weihnachten geschenkt habe. Nur gesunde und vitaminreiche Zutaten wie Orange, Apfel, Birne, Ingwer und Sellerie. Zusätzlich gibt es den ersten selbsthergestellten Kombucha mit Ingwer-Limette. Da müssen Husten und Schnupfen doch schnell weichen! Das Wetter ist dabei auch eher zum Drinnen verweilen geeignet. Es regnet in Strömen und der Wind heult durchs Rigg. Zum Glück soll es zum Jahresendspurt wieder besser werden!
Nachdem Andrea und Pit von ihrem Ausflug wieder zurückgekommen sind und die Sonne auch wieder scheint, geht es gemeinsam zum Abendessen zum Restaurant Alxama. Etwas außerhalb von Vilamoura gelegen, hatten wir dort bereits im Frühjahr leckeres Rinderfilet gekauft. Nun wollen wir die Kochkünste im Restaurant genießen und werden nicht enttäuscht. Gut, man muss Fleisch mögen. Sonst ist man hier fehl am Platz. Aber das servierte Fleisch ist von einer sehr guten Qualität und auf den Punkt zubereitet. Der Clou – das Fleisch wird gegrillt und auf riesigen Spießen hängend serviert. Dazu einen leckeren Wein aus der Region und eine moderne, aber sehr gemütliche Atmosphäre. Nur die Beleuchtung könnte zum Lesen der Speisekarte etwas besser sein, aber wozu hat man denn eine Taschenlampe am Smartphone? Insgesamt also perfekt und bestimmt noch einen zweiten oder dritten Besuch wert!
Am nächsten Tag ist auch die Sonne wieder da und wir machen noch einen letzten kulinarische. Ausflug nach Quarteira. Neben der Markthalle sind wir bereits zigfach an der Fischauslage vom Restaurant Rosa Branca vorbeigelaufen und nun ist endlich mal Gelegenheit für einen Mittagsstopp. Wir bekommen einen schönen, sonnigen Platz mit Blick aufs Meer und wenig später eine portugiesische Spezialität serviert. Es gibt Fischcataplana, eine Art Fischeintopf mit Fisch, Meeresfrüchten, Gemüse und Kartoffeln, welcher in einem soeziellen Topf – der Cataplana – zubereitet wird. Zum Nachtisch gibt es für Pit und mich noch Delicia Algarve, einen Mandel-Feigen-Johannisbrotkern-Kuchen. Alles lecker! Während Andrea und Pit noch ein wenig die Strandpromenade entlang spazieren gehen, marschieren Axel und ich zum örtlichen Decathlon. Dort erfahren wir, dass mein Fahrrad-Akku leider nicht zu reparieren und auch kein Garantiefall ist. Angeblich soll jemand versucht haben, ihn zu klauen und dabei kaputt gebrochen haben. Unser Argument, dass bereits bei Auslieferung bei meinem Akku der Dichtungsring zu sehen und wahrscheinlich von Anfang an kaputt war, verhallt ungehört. Wir sollten es doch noch einmal im Decathlon in Faro probieren, wo wir die Fahrräder gekauft hätten. Ein schöner Mist! Mein Fahrrad habe ich durch den kaputten Motor bereits im Sommer einige Monate nicht nutzen können und nun ist auch der Akku schon kaputt. Obwohl er von Mai bis Juli ungenutzt herumlag. Eine sehr unbefriedigende Situation! Insbesondere, weil ein neuer Akku etwa 500 Euro kosten soll. Na, mal schauen, was wir da noch erreichen können…
Nachdem uns Andrea und Pit wieder in Richtung Deutschland verlassen habe, geht es an den Jahresendspurt. Wir haben zur Silvesterfeier an Bord von La Ola geladen und erwarten Matthias und Corinne von der Seren Wen mit ihren Freunden Tom und Alexandra, die ihren gebrauchten und unseren neuen Parasailor im Gepäck haben. Später wollen noch Guido und Mücke von der Playmobil dazustoßen, die leider an Silvester erst gegen 21 Uhr in Faro landen. Bleibt nur zu hoffen, dass der für den 31. Dezember angesagte Flughafenstreik uns keinen Strich durch die Rechnung macht! Wir kaufen jedenfalls erst einmal optimistisch für einen gemeinsamen Raclette-Abend ein.
Am 31. Dezember kommen dann alle Freunde zum Glück ohne Probleme in Vilamoura an. Neben dem Parasailor ist auch noch jede Menge Raclette-Käse im Gepäck aus der Schweiz mitgereist und wir genießen so leckere Sorte wie Mango-Chili, Trüffel, Steinpilz und zu Portugal passend Portwein. Um kurz nach Zehn stoßen Guido und Mücke zu uns und wir gehen gemeinsam mit einer Magnumflasche Sekt an den Strand. Dort haben sich wieder zahlreiche Menschen versammelt und gemeinsam stoßen wir auf den Beginn des neuen Jahres an und bestaunen das tolle Feuerwerk entlang der Küste. Zurück an Bord hat Lucky den Trubel zum Glück gelassen überstanden und wir sitzen noch bis 2 Uhr im Cockpit und starten mit Glückskeksen ins neue Jahr.
Schneller als gedacht, ist das Jahr 2025 damit auch schon wieder vorbei. Wir haben in den vergangenen 12 Monaten viel gesehen, auch wenn wir keine Meilen abgerissen haben. Wir sind voll und ganz im Seglerleben an Bord zu Hause angekommen. In neuen Jahr 2026 geht es für uns hoffentlich ähnlich entspannt weiter und auf zu bekannten und neuen Ufern. Mein Glückskeksorakel lässt jedenfalls Positives erwarten! Wir freuen uns sehr auf die nächsten Monate und hoffen, dass uns der eine oder andere auf dieser Webseite oder bei Facebook und Instagram virtuell begleitet. Wir wünschen Allen einen ein gesundes, glückliches und zufriedenes neues Jahr 2026!