Törnbericht Vilamoura – Lagos

Vilamoura – Ilha Culatra 18 sm

Nach über sechs Monaten in Vilamoura ist es endlich soweit. Wir legen ab und verlassen die Marina. Vorher schnell noch den Leih-Ferrari zurückgeben, eingelegtes Hähnchenbrustfilet vom Spar-Markt kaufen und einfrieren, Entmüllen und alles, was herumfliegen könnte, aufräumen. Ach ja, der Abwasch wird natürlich auch noch erledigt. Gangway eingeholt und eingepackt, Stromkabel und Wasserschlauch abgemacht und schon geht es los. OK, schon bedeutet kurz vor Mittag. Von unseren Freunden Wolfgang, Sylvia, Ralf und Martina werden wir fröhlich und mit La Ola-Welle verabschiedet. Wir hoffen, dass wir sie bereits in ein paar Tagen noch einmal wiedersehen werden! Nach einem ruhigen Leinen los und weg Manöver geht es erst einmal zur Tankstelle. Wir füllen die Tanks mit knapp 400 Litern Diesel auf und freuen uns, dass die Dieselpreise in Portugal, selbst an den sonst deutlich teureren Bootstankstellen, noch günstiger als in Deutschland sind. Wir verabschieden uns von unseren hilfreichen Marina-Mitarbeiterinnen und versprechen, dass wir irgendwann wiederkommen werden. Wann auch immer das sein wird! Dann geht es endlich richtig los. Wir legen von der Tankstelle ab und es geht raus auf den wilden Atlantik. Gut, wild ist ja auch eher Definitionssache. Insbesondere am 1. April! Wir haben schönstes Wetter mit leichtem Wind. Wir rollen unsere Genua aus und motorsegeln bei 2 Windstärken in Richtung Osten. Osten?! Wollten wir nicht nach Westen? Ja, wollen wir. Aber, wir haben es nicht eilig und gönnen uns daher noch einmal einen schönen Ankerstopp im Ria Formosa. Wir machen es uns im Frontcockpit bequem und ziehen gemächtlich die Küste entlang. Sind mal wieder begeistert vom blauem Himmel und den endlosen Stränden an unserer Backbordseite. Leider wird der Wind immer weniger und kommt immer vorlicher herein, so dass wir unsere Genua nach einer Stunde bereits wieder einrollen müsssen. Irgendwann erreichen wir die Einfahrt zum Ria Formosa zwischen den Inseln Deserta und Farrol. Mit etwas Schwung und auflaufendem Wasser geht es durch die Einfahrt und nach rechts ab zur Ilha Culatra. Das Ankerfeld ist noch nicht sehr groß und wir finden schnell einen schönen Ankerplatz hinter dem neu angelegtem Sperrgebiet. Den Rest des Tages verbringen wir damit die Sonne im Frontcockpit zu genießen und uns auf die neue Saison zu freuen. Und endlich haben wir wieder freien Blick auf den Sonnenuntergang. So schön!!! Nachdem wir irgendwann vom Frontcockpit in den Salon wechseln, fällt uns leider auf, dass unsere Frischwasserpumpe dauernd anspringt. Nicht gut! Also begeben wir uns auf Fehlersuche und werden schließlich in unserem Bad fündig. Dort leckt es an einer Schlauchschelle an der WC-Frischwasserzufuhr. Es hat sich bereits eine Pfütze in der Bilge gebildet, also wird die Schlauchschelle schnell nachgezogen. Trockenlegen und Saubermachen verschieben wir auf den nächsten Tag. Das Programm für morgen steht damit nun auch fest.

Der nächste Tag beginnt, wie der letzte geendet hat – mit herrlichem Sonnenschein. Lucky und ich machen es uns um Front-Cockpir gemütlich und ich genieße eine erste Tasse Kaffee. Die Fischer sind schon fleißig unterwegs und ein Boot nach dem anderen saust an uns vorbei und bringt La Ola sanft zum Schaukeln. Schließlich schafft auch Axel den Weg aus der Koje und wir frühstücken gemeinsam im Frontcockpit. Ganz gesund mit selbstgemachtem Müsli und frisch gepressten Saft. Anschließend begeben wir uns an die gestern aufgeschobene Arbeit. Die Bilge wird trockengelegt und sauber gemacht. Nach der Arbeit folgt das Vergnügen. Wir pumpen das neue Kayak auf und ich begebe mich auf einen ersten Ausflug. Von Elke aus Langwedel bekomme ich den Hinweis, dass sich ihre Segelfreunde von der BigFoot im Ankerfeld befinden. Also paddel ich fix hin und richte Grüße aus. Zurück geht es etwas beschwerlicher und irgendwie wird die Strecke immer länger. Irgenwann bin ich aber wieder bei La Ola angekommen und spüre jetzt schon den morgigen Muskelkater in den Armen. Axel versucht auch sein Glück im Kayak, bekommt aber leider mehr oder minder umgehend Rückenschmerzen. Schade, denn eigentlich wollten wir ja gemeinsam auf Kayaktouren gehen. Während wir beim nachmittäglichen Kaffee sitzen, kommt noch die Maverick Eyola von unseren Freunden Johannes und Cathy vorbeimotort. Freunde von den Beiden sind gerade an Bord und gehen ums Eck vor Anker. Da müssen wir dann morgen auch wohl noch einmal Hallo sagen gehen. Ansonsten genießen wir das Sonnenwetter und entspannen an Bord. Am späten Nachmittag kommen dann noch Ralf und Martina von Atlas Shrugged im Ankerfeld an. Wolfgang und Sylvia wollen morgen folgen. Mal schauen, ob wir mit den ganzen deutschen Yachten vor Ort zu Ostern ein gemeinsames Treffen am Strand organisieren lässt! Nebenbei versucht Axel unseren noch geplanten Werftaufenthalt in die Gänge zu bringen. Nachdem wir von Portimão keinen Krantermin bekommen, fragen wir bei der Werft in Lagos an und bekommen zumindestens schon mal ein Angebot. Wenig später haben wir einen Termin für die dritte Aprilwoche und buchen das Ganze. Bleiben uns also noch ein paar Tage und Wochen zum Ankern an der Algarve. Abends gibt es leckeren Salat mit gegrilltem Hähnchenbrustfilet und den obligatorische wunderschönen Sonnenuntergang. Und auch der Mond gibt sich heute wieder besonders viel Mühe bei seinem Auftritt. Rund und rot steht er am Himmel und spiegelt sich im Wasser.

Neuer Morgen, neues Schauspiel. Während sich im Westen der Mond blass-grau verabschiedet, grüßt im Osten die Sonne mit einem knalligen Farbspiel. Da lohnt das frühe Aufstehen doch einfach! Und Feiertag ist auch noch – Karfreitag. Wobei, wenn ich es als 100%ige Atheistin richtig verstanden habe, ja Feiertag nicht ganz den Sinn des Tages trifft. Nun denn, wir machen einfach das Beste draus und genießen diesen Tag wie jeden anderen. Sollte man eh, aus meiner Sicht. Jeden Tag genießen, wie er kommt. Wir genießen jedenfalls erst einmal ein leckeres Frühstück im Cockpit. Dann wird abgewaschen, gestaubsaugt und geduscht. Nebenbei wird der Generator getestet (läuft noch einwandfrei). Auch wenn wir den meisten Strom über Solarpanel erzeugen, muss auch der Dieselgenerator ab und an mal laufen, damit er nicht verrottet. Frisch geduscht wird dann das Dinghy klar gemacht. Wir fahren zur Ilha Culatra hinüber und verankert unser Schlauchboot – es heißt übrigens „Brillie“ – am Strand. Dann wandern wir durchs Örtchen und weiter bis zum Atlantikstrand an der Südseite der Insel. Die Strandbar hat geöffnet und wir lassen uns zu einem kühlen Bier unterm Palmensonnenschirm verlocken. Das Wasser vor uns sieht dabei schon echt karibisch aus. Türkis mit dunkelblauen Flecken. Ein paar Wagemutige sind sogar beim Baden zu sehen. Zurück geht es durch die Dünenlandschaft wieder zurück nach Downtown Culatra. Wir kehren bei Aqua Chill ein und genießen ein leichtes Mittagessen aus Austern, Ceviche und gegrilltem Oktopus. Anschließend kaufen wir im Lädchen nebenan noch einen Sack Grillkohle, denn für Morgen ist Grillen am Strand angesagt. Steffi und Jörg von der BigFoot haben ein Treffen der Segler organisiert. Jeder bringt sich was zu. Essen und Trinken mit und kann das gesellige Beisammensein genießen. Wir haben die Einladung an alle uns bekannten Segelyachten weitergegeben und hoffen, dass alle erscheinen. Zurück an Bord werden wir schon sehnsüchtig von Lucky erwartet, der mit uns die Nachmittagsonne im Frontcockpitgenießen möchte. Na gut. Wenn‘s sein muss… Also sitzen wir gemeinsam eine Weile zusammen und genießen die Sonne. Einzig die Delfinshow vom letzten Jahr fehlt leider zum perfekten Tag noch. Na ja, vielleicht ja morgen.

Der Samstag beginnt wie gewohnt. Sonnenaufgang, blauer Himmel, Sport und Frühstück. Dann wird eine Portion mediterraner Nudelsalat für das Grillen zubereitet. Endlich kommt heute mal unser Picknickkorb zum Einsatz. Wir bestücken ihn mit Grillfleisch, Nudelsalat und Getränken. Schließlich lassen wir das Dinghy ins Wasser und fahren mit Picknickkorb und zwei Klappsitzen zu Independence 2 hinüber. Wolfgang und Sylvia steigen zu und schon geht es einmal ums Eck zum Strand. Dort warten bereits Steffi und Jörg von der BigFoot, sowie Ines und Thomas von Frodo auf uns. Wenig später stoßen noch Martina und Ralf von Atlas Shrugged dazu und die Runde ist vollzählig. Jörg hat einen kleinen Grill mitgebracht und heitzt ihm kräftig ein. Wenig später brutzeln Steaks, Würstchen und Grillkartoffeln. Wir machen es uns im Sand gemütlich und schmausen gemeinsam die mitgebrachten Köstlichkeiten. Dabei unterhalten wir uns übers Segeln und die jeweiligen Pläne für die Saison. Die Sonne brennt derweil ordentlich vom Himmel und wir fühlen uns irgendwann selbst gut durchgegart. Also wird alles wieder ins Dinghy eingepackt und wir verlassen den schönen Strand. Kaum unterwegs treffen wir auf Georg und Irene mit ihren drei Kids, die gerade auf Maverick Eyola Urlaub machen. Sie sind auf dem Weg zum Strand, wo sie aus Strandgut ein kleines Bauprojekt gestartet haben. Wir schnacken kurz und überlegen, wie lange es her ist, dass wir uns in Hamburg kennengelernt haben. Fünfzehn Jahre müssen es bestimmt her sein! Nachdem wir Wolfgang und Sylvia wieder bei ihrem Boot abgesetzt haben, verbringen wir den Rest des Nachmittags mit Relaxen im schattigen Cockpit. Dazu noch ein Eis zum Sundowner und schon ist ein weiterer wundervoller Tag wieder vorbei.

Ilha Culatra – Portimão 37,5 sm

Ostersonntag und wir haben tatsächlich zwei Eier gefunden!!! Na gut, im Eierbecher beim Frühstück, aber immerhin. Nach diesem Highlight klaren wir auf und nehmen den Anker hoch. Unsere Freunde von Atlas Shrugged und Independence 2 sind schon, während wir noch beim Frühstück saßen, losgefahren. Hier trennen sich leider unsere Wege, denn beide Crews wollen ins Mittelmeer. Wir hingegen wenden uns nach Westen und motoren erst einmal aus dem Ria Formosa hinaus. Hinter der Ausfahrt setzen wir bei 4-5 Windstärken die Genua und kommen zunächst gut voran. Nach nicht einmal einer Stunde lässt der Wind nach und wir setzen das Groß. Die Genua wird wieder eingerollt, da sie bei dem achterlichen Wind vor dem Groß nicht mehr steht. So geht es knapp 30 sm die Küste entlang. Vorbei an Vilamoura und Albufeira. Wir genießen den Anblick der schönen Küstenlinie und freuen uns, dass wir endlich mal wieder eine Strecke nur unter Segeln zurücklegen können. Einzig unser Autopilot nervt. Er piept die ganze Zeit und meldet Fehler. Wir machen uns auf die Suche nach der Ursache und werden schließlich bei der Plottersoftware fündig. Dort hat sich die Datenquelle für den Ruderlagergeber auf wundersame Art und Weise verstellt. Kaum korrekt eingestellt, können wir ohne nervige Geräuschkulisse weiterfahren. Am späten Nachmittag erreichen wir die Einfahrt zum Rio Arade und gehen vorm Praia Grande von Ferragudo vor Anker. Vom Club Nau am Strand klingt Live-Musik herüber und wir genießen Fish & Chips zum Abendessen. Ja, und auch hier sind die Sonnenuntergänge wie gehabt wunderschön. Abends schauen wir den (vor-)letzten Tatort mit Batic und Leitmeyer aus München. Sehr spannend!

Der Ostermontag startet windig und bewölkt. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage lässt leider auch nicht auf Besserung hoffen. Aber wir sind ja auch die letzten Wochen sehr mit Sonnenschein verwöhnt worden. Da kann man ein paar Tage grau wohl auch mal ab. Im Gegensatz zu Deutschland, ist der Ostermontag in Portugal kein Feiertag und so herrscht im Ankerfeld die übliche Ruhe zum Wochenstart. Wir vertrödeln den Vormittag, nutzen das warme Wasser von vortäglichen Motoren (Warmwasser wird bei uns über einen Boiler erzeugt, der mit (Land-)Strom oder beim Dieseln arbeitet) für den Abwasch und eine Dusche. Wie vorhergesagt verschlechtert sich das Wetter und es fängt an zu Regnen. Dazu pfeift ein flotter Wind und lässt das Rigg heulen. Was in der Ostsee für Anfang April normal wäre, kommt uns hier in Portugal ungemein ekelig vor. Da hilft nur, es sich im Salon gemütlich zu machen. Ich schreibe am Blog, Axel organisiert den Werftaufenthalt und die gewünschten Arbeiten, nebenbei chatte ich mit den Nachbarn von der Segelyacht Marlin, mit denen wir eigentlich locker zu einem Kaffee verabredet sind. Aber bei Regen bringt uns alle nichts in die Dinghies und wir vertagen das Vorhaben. Nachmittags halten wir dann einen kleinen Video-Chat mit Axels Eltern und Schwester und wünschen uns gegenseitig frohe Ostern. Und in Bremen ist dabei tatsächlich besseres Wetter als bei uns! Nach Nudeln Arrabiata zum Abendessen gibt es Teil 2 vom gestrigen Tatort. Ge- und Entspannt bei 24°C im geheizten Salon. Hoffentlich wird es morgen wieder sonniger!

Kaum liegen wir in den Kojen wird es richtig windig. Böen heulen durchs Rigg und lassen alles klappern und flattern. So finden wir etwas mühsam in den Schlaf und ich bin nachts diverse Male zur Ankerkontrolle wach und auf den Beinen. Zum Glück hält der Anker aber wie gewünscht und ich kann wieder weiterschlafen. Irgendwann morgens dreht der Wind dann und lässt die Yachten im Schwell, der sich durch die Einfahrt nach Portimão reinarbeitet, schön schaukeln. Bei uns fühlt sich das relativ gemütlich an, die Monos um uns herum schaukeln dagegen mächtig und können vermutlich nicht die Kaffeetassen unbeaufsichtigt auf dem Frühstückstisch stehen lassen. Irgendwann legt sich auch der Schwell ein wenig und die Sonne kommt kurz raus. Allerdings wirklich nur kurz, dann zieht ein nächster Regenschauer durch. Aprilwetter halt. Axel konstruiert derweil mal wieder tolle Dinge für seinen 3D-Drucker. Halterungen für diverse Sachen unter Deck, die es so sonst nicht zu kaufen gäbe. Dabei nutzt er sein neues Filament in Holzoptik, so dass die Halterungen am Ende tatsächlich wie aus Holz gerfertigt aussehen sollen. Nun ja, so richtig überzeugt das Ergebnis nicht. Immerhin braun ist es und damit auf dem Holz tatsächlich kaum zu sehen. Abends kommen noch die Nachbarn von der Marlin auf einen Klönschnack bei uns vorbei. Jörg und Angela wollen mit ihren Kids Leonie und Maximilian ein Jahr Segeln und über den Atlantik. Haben also die gleiche Strecke wir wir, so dass sich hoffentlich noch mehr Anlässe zu. geselligen Beisammensein ergeben werden. Wir verschwinden anschließend recht schnell in die Kojen. Es ist recht frisch geworden und ich bin froh, dass sich mein kleiner Wärmekater direkt zu mir gesellt und ordentlich heizt.

In der Nacht regnet es in Strömen, doch der Morgen bringt erfreulicherweise wieder Sonne. Die wärmt das Cockpit schnell auf und wir können ein leckeres Frühstück mit Blick auf den Strand genießen. Anschließend machen wir das Dinghy startklar und fahren in Richtung Werft. Dummerweise stellen wir dort fest, dass der Anlegesteg vom letzten Jahr nicht mehr vorhanden ist. Zu dumm! So fahren wir ein Stück weiter und machen schließlich hinter der Brücke in Portimão an einem kleinen Steg fest. Statt wie geplant zu Lidl, geht es nun zu Pingo Doce, wo wir unsere Frischvorräte ein wenig aufstocken. Zudem kaufen wir im Chinaladen eine Schwimmnudel. Nicht etwa, um damit Lucky das Schwimmen beizubringen! Wir haben gehört, dass andere Lagoon-Segler mit Schwimmnudeln die im Seegang schlagenden Kabel innerhalb des Mastes entklappern konnten. Da sich das Investment in Grenzen mit 2,95 Euro in Grenzen hält, wollen wir mal probieren, ob das bei uns auch funktioniert. Zurück an Bord, probieren wir das direkt einmal aus. Am Mastfuß wir eine kleine Klappe aufgeschraubt und mit Hilfe von ein wenig Seife flutscht die Schwimmnudel den Mast hinauf. Und siehe da, es klappert deutlich weniger. Vielleicht müssen wir noch in eine zweite Schwimmnudel investieren, um das Geklapper endgültig auszuschalten? Mal den Kontostand in unserem pinken Sparschwein checken, ob wir uns das leisten können. OK, klappt! Während uns die lange Atlantikdünung im Ankerfeld hin- und herschaukelt, genießen wir für den Rest des Tages die Sonne. Extrem freut uns der Sonnenschein auch für unsere Batterien. Die Solarpanele haben die Batterien von morgens 65% bis vier Uhr Nachmittag wieder auf 100% hochgeladen. Ohne Lärm und ohne Treibstoff zu verbrauchen. Eine tolle Sache bei Sonnenschein so energieautark zu sein. Abends grillen wir uns mal wieder einen leckeren Burger. Nach Sonnenuntergang wird es uns allerdings wieder zu frisch draußen, so dass wir gemütlich im geheizten Salon den Mittwochsfilm im Ersten schauen.

Nach dem kurzen sonnigen Intermezzo zeigt sich der nächste Morgen leider wieder grau und bewölkt. Aber Besserung ist in Sicht! Ab der nächsten Woche kehren laut Wetterbericht nach ein paar stürmischen Tagen wieder Sonnenschein und sommerliche Temperaturen an der Algarve ein. Da freuen wir uns heute einfach schon drauf. Viel anderes bleibt eigentlich auch für den Rest des Tages nicht zu tun. Unsere Nachbarn von der Marlin brechen nach Lagos auf. Dafür bekommen wir mit der Sola Gracia neue Nachbarn. Das Boot kennen wir bereits seit 2008, als wir mit den damaligen Eignern Eva und Rüdiger parallel bis Panama gesegelt sind. Inzwischen hat Sola Gracia neue Eigner, die wir bisher aber nur über Messenger-Nachrichten „kennen“. Angesichts des Wetters verschieben wir das persönliche Kennenlernen und basteln ein wenig an verschiedenen kleinen Bootsprojekte. So sind zum Beispiel bei unseren Gewürzdosen einige der eingeklebten Magneten abgegangen und werden nun neu fixiert. Axel versucht zudem eine Tankanzeige für unsere Schwarzwassertanks zu installieren. Leider erfolglos, denn die Sensoren zeigen alles mögliche an, nur nicht den tatsächlichen Füllstand. Bei schönstem Regenwetter bleibt unser Wunsch nach leckerem Essen im Strandclub Nau leider unerfüllt und so koche ich einen leckeren Möhreneintopf für uns. Der wärmt auch schön von innen auf und lässt uns nicht mehr ganz so sehr frösteln. Abends lockt uns wieder der Fernseher in den Salon, mit Dokus über Madeira und Herbert Grönemeyer.

Portimão – Lagos 7,7 sm

Die Nacht bringt weiteren Regen und viel Geschaukel vom Schwell und den vorbeifahrenden Fischern. Der morgendliche Blick aus der Luke wird zudem von einem dicken roten Schleier verzehrt. Die Sahara hat sich mal wieder nach Portugal begeben. Mist, La Ola sieht aus wie eine Pottsau in rot. Da ist Schrubben angesagt! Da für das Wochenende Starkwind angesagt ist, haben wir uns spontan für einen kleinen Marinaaufenthalt entschieden. Über die App Navily haben wir uns über das Wochenende in Lagos eingebucht. So können wir auch gleich schon mal alles für unseren Werftaufenthalt eine Woche später klären. Da die Strecke überschaubar ist, können wir am Vormittag noch rumbummeln und machen uns erst am späten Vormittag auf den beschwerlichen Weg. Wind weht keiner, insofern kommt die Dieselgenua zum Einsatz. Ratzfatz sind wir da und legen uns erst einmal an den Rezeptionssteg. Obwohl eigentlich alle Papiere vorliegen sollten, müssen wir erst noch einmal alle Dokumente vorzeigen und einen Anmeldezettel ausfüllen. Nun denn… Noch am Rezeptionssteg begrüßt uns Thomas von der Imami, der hinter uns liegt. Ebenfalls TO-Mitglied und wir hatten bereits über WhatsApp vor einer Weile Kontakt, was uns in dem Moment aber auch nicht einfällt. Leider will er morgen weiter, so dass es erst einmal nur ein kurzer Austausch bleibt. Schließlich wird die kleine Fußgängerbrücke wird für uns geöffnet und wenig später liegen wir fest an Steg P. Wir klaren kurz auf und gehen dann über besagte Fußgängerbrücke wieder zum Rezeptionsgebäude. Nebenan befindet sich der Foodtruck „Pearl“ von dem wir bisher schon oft und nur Gutes gehört haben. Wenig später genießen wir Sardinen-Bruschetta und Austern mit einem kühlen Bier und Blick auf die Marina. Lecker! Dann geht es zurück an Bord, wo wir erst einmal dem Sahara-Staub zu Leibe rückt. Der feine roter Staub haftet hartnäckig in jeder Ritze vom Deck und so braucht es mehrere Stunden intensives Schrubben und Spülen, bis La Ola wieder einigermaßen vorzeigbar aussieht. Anschließend schleppen wir uns noch müde zum nahegelegenen Lidl, um ein paar Utensilien fürs morgige Frühstück zu kaufen. Die Bordküche bleibt abends kalt und wir gönnen uns den Luxus eines zweiten Außer-Schiff-Essens. Fish & Chips für Axel und Garnelenpfanne für mich im Restaurant Quai in der Marina. Danach bleibt nur noch Regeneration auf dem Salonsofa, bevor wir früh in die Kojen kriechen.

Der Samstag startet geruhsam. Ausschlafen, Frühstück – mit Ei! -, ausgiebig heiß Duschen. Dann machen wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Bauernmarkt. Nur einmal über die Straße und wir sind da. Es gibt ein umfängliches Sortiment an lokalem Obst und Gemüse, Kuchen und Backwaren, Honig und Piri-Piri-Produkte. Wir laden unseren Rucksack voll und kehren mit Saftzutaten für eine Woche zurück an Bord. Während Axel an Bord bleibt und noch einmal unsere Trinkwassertanks reinigt, schnappe ich mir mein Fahrrad und erkunde die Umgebung. Erst geht es in Richtung Strand Meia Praia, jedoch darf ich hier leider nicht die schönen Bohlenwege durch die Dünen mit dem Fahrrad befahren. So kehre ich um und fahre in Richtung Ponta de Piedade. Es geht einen langgestreckten Hügel hoch und ich bin froh, dass ich meine Batterie für die e-Unterstützung mitgenommen habe. Am Ende lande ich beim Intermarche Supermarkt und kaufe ein paar frische Lebensmittel ein. Dann geht es zurück und den Hügel geht es nun bergab. Allerdings hat inzwischen der Wind wie vorhergesagt ordentlich aufgedreht, so dass es mich fast vom Fahrrad weht. Zurück an Bord sichern wir La Ola noch etwas mehr gegen den Wind, trotzdem klappert und heult es bereits mächtig. Lucky fühlt sich damit gar nicht wohl und verkriecht sich vorsichtshalber lieber in mein Bett. Am Abend treffen wir uns dann mit Saskia von der Robulla und Sabine und Dirk von der Spätzle und gehen gemeinsam Sushi essen. Es wird ein netter, unterhaltsamer Abend. Immer wieder spannend, mit anderen Seglern über Törnpläne, Seglererlebnisse und Lebenswege zu plaudern. Der Weg zurück gestaltet sich windig und wir machen uns auf eine unruhige Nacht gefasst. Zwar liegt La Ola sicher und fest, aber das Heulen, Klappern und Wellenklatschen am Rumpf können wir leider nicht abstellen.

Nach einer wie zu erwartenden unruhigen Nacht müssen wir erst einmal lange Ausschlafen. Ist ja auch Sonntag. Erfreulicherweise können wir doch noch bis Dienstag in der Marina liegenbleiben und müssen nicht bereits am nächsten Morgen raus. Gut so, denn der Starkwind soll noch bis Montagabend anhalten. So bleibt auch noch etwas mehr Zeit zum Proviantieren und der Erkundung von Lagos. Der Wind bläst derweil unvermindert weiter und wir verbringen den Großteil des Tages im geheizten Salon. Irgendwann raffen wir uns auf und gehen zum Supermarkt, um noch ein paar Zutaten für den Abend zu besorgen. Wir haben unsere Sushi-Freunde von gestern zum Pizzaessen eingeladen und es fehlen noch Salami und Champignons. Gut durchgepustet sind wir wenig später an Bord und bereiten alles für den geselligen Abend vor. Um 18 Uhr erscheinen dann die Gäste und der Pizzaofen wir angeheizt. Auch diesmal schmeckt es wieder allen und ich bekomme mal wieder großes Lob für meinen knusprigen und fluffigen Teig. Falls Euch zu Hause jetzt mal wieder das Wasser im Mund zusammenläuft – kommt doch einfach mal bei uns vorbei! Der Abend wird kulinarisch mit frischen Erdbeeren und Sahne abgerundet und Saskia, Sabine und Dirk verlassen uns gegen 23 Uhr wohl gesättig und zufrieden.

Montag. Unser Extra-Tag in der Marina. Der Wind hat zwar zum Glück inzwischen deutlich nachgelassen, aber es ist bewölkt und ungemütlich. Wir klaren das Boot auf und machen uns gegen Mittag auf den Weg. Erst zur Werft, wo wir unseren Krantermin fixieren. Dann zu Lidl zum Proviantieren. Dann werden die Wassertanks noch einmal gespült und wieder befüllt. So sollte unser Wasser nun rein und sauber sein. Erstaunlicherweise ist der Tag damit auch schon wieder um und wir bereiten uns eine leckere Gemüsenudelbowl mit Stremellachs. Ein absolutes Highlight, denn Stremellachs haben wir seit unserer Abreise aus Cuxhaven nicht mehr kaufen und genießen können. Nun gab es ihn hier einfach so im Supermarkt.

Lagos – Alvor 3,6 sm

Am nächsten Tag hat sich das Wetter endlich beruhigt und die Sonne scheint bei einer leichten Brise. Wir frühstücken gemütlich und dann geht es gegen 10 Uhr raus aus der Marina. Für heute haben wir uns eine sehr kurze Etappe vorgenommen. Bereits im Herbst 2024 wollten wir in der Lagune von Alvor vor Anker gehen. Damals war es uns leider zu voll und auch von der Windrichtung nicht passend. Beides ist heute anders. Unsere Freunde von der Troll haben uns durchgegeben, wo noch Platz ist und der Wind sollte für die nächsten Tage ebenfalls passen. Nach nicht einmal einer Stunde Fahrt gehen wir dann auch schon vor Anker und liegen in der Nähe der Einfahrt gut und sicher. Wir machen das Schlauchboot klar und fahren in Richtung des kleinen Örtchens Alvor. Auf dem Weg halten wir für einen kurzen Schnack bei der Troll und fahren dann weiter zum Anleger. Da Mittagszeit ist, lassen wir uns zu einem Lunch im Yacht Club Restaurant verleiten. Kein kulinarisches Highlight, aber der Blick auf die Lagune reist es raus. Schließlich geht es wieder zurück an Bord, wo wir uns erst einmal ausgiebig von dem harten Seeschlag am Vormittag erholen. Leider dreht der Wind am Nachmittag mal wieder auf und wir liegen gefühlt etwas nah an den Steinen der Hafenmole. Wir messen vorsichtshalber mit dem Golf-Lasermesser und kommen auf 50 m Abstand. Nicht viel, aber auch nicht sehr beunruhigend. Da um uns herum sich bei Ebbe überall Sandbänke zeigen und die Surfer an anderen Stellen durchs knietiefe Wasser laufen, bleiben aber auch nicht so viele Alternativen. Eigentlich mögen wir es ja lieber mit etwas mehr Abstand und so überlegen wir, ob wir den Aufenthalt in Alvor abkürzen und doch lieber wieder in Portimão vor Anker gehen. Mal schauen, wie die Nacht so verläuft.

Alvor – Praia do Alemão 3,3 sm

Der Wind lässt in der Nacht nach und entsprechend ruhig können wir schlafen. Könnten, muss es heißen, denn Lucky weckt mich um 3 Uhr, 4 Uhr und 5:30 Uhr. Immer mit dem gleichen Argument. Er steht kurz vor dem Hungertod und ich soll mich doch bitte endlich um ihn kümmern. Kraueln hilft aber auch erst einmal. Dafür bleibt es dann aber auch lieber noch ein wenig im Bett liegen, als ich morgens aufstehe. Die Sonne scheint und es verspricht ein schöner Tag zu werden. Trotz der ruhigen Nacht entschließen wir uns nach dem Frühstück den Anker aufzunehmen und ein Stückchen weiterzufahren. So recht können wir uns mit der Lage direkt an der Einfahrt nicht anfreunden und auch weiter in den Kanal in Richtung Alvor wollen wir eher nicht fahren. Also geht es raus aus der Lagune und nach Osten kurz ums Eck. Wieder so ein harter Seeschlag, den wir innerhalb einer halben Stunde erfolgreich hinter uns bringen. Bei der Plattform Noforeignland.con habe ich einen schönen Ankerplatz entdeckt, den wir nun einmal ausprobieren wollen. So gehen wir vor der Praia do Alemão vor Anker und freuen uns über die deutlich interessantere Aussicht. Gut, nach Osten schaut man auf die Hochhäuser von Praia da Rocha. Aber nach Westen blickt man auf die wunderschönen Klippen und Felsen, die die Algarve so berühmt gemacht haben. Wir machen das Dinghy klar und erkunden ein wenig die Felslandschaft. Höhlen, kleine Grotten und Felsbögen. Klares türkisfarbenes Wasser. Vogelgezwitscher und Möwengeschrei. Dazu ein paar verwegene Touristen am Strand, die sich ins kühle Nass wagen und dabei nicht weniger als die Möwen kreischen. Und der freie Blick auf den Atlantik, der heute nicht einmal ansatzweise Schwell zu uns herüberschickt. So gefällt es uns deutlich besser! Der schöne Ankerplatz wird am späten Nachmittag dann auch noch zur Open-Air-Bühne. Vor uns ankert ein tradtionelles portugiesisches Segelboot und es wird tollste Saxophon-Musik gespielt. Live, wohlgemerkt! Wir sind begeistert, denn der Saxophonist ist bewundernswert virtuos und ausdauernd. Auf einem Ausflugsboot hätten wir diese Qualität eher nicht erwartet. Umso schöner für uns, denn so können wir das kleine Konzert zum Sundowner im Frontcockpit genießen. Die leckere Griechenbowl, die es anschließend gibt, rundet den schönen Tag noch ab. Und auch der Sonnenuntergang gibt heute mal wieder alles.

Praia do Alemão – Portimão 2,2 sm

Die Nacht vor Anker verläuft ruhig und selbst Lucky hält sich mit dem Nerven zurück. Erstaunt stellen wir am Morgen allerdings fest, dass sich ein hoher, wenn auch recht langer Schwell in die Bucht hineinarbeitet. An Bord von La Ola merkt man fast nichts. Das Boot hebt sich langsam zwei Meter und sind gemächlich wieder hinab. Am Strand hingegen bilden sich hohe Brandungswellen, die ein Anlanden heute unmöglich machen. Schade, denn eigentlich wären wir gerne noch geblieben und hätten den Strand erkundet. So entschließen wir uns zur Weiterfahrt und starten kurz vor Mittag nach Portimão. Die Strecken werden immer kürzer und so sind wir auch heute wieder nach nicht einmal einer halben Stunde fest am neuen Ankerplatz. Ganz treffen wir unseren Spot vom letzten Mal nicht, aber viel Unterschied ist nicht sichtbar. Die Nachbarn sind mehr oder minder die gleichen, nur unsere Freunde von der Frodo sind hinzugekommen. Am Nachmittag will ich eine Ausfahrt mit meinem Kayak starten, stelle allerdings leider fest, dass der Boden Luft verloren hat. Erneutes Aufpumpen hilft nicht. Es zischt und wenig später ist der Boden wieder platt. Axel und ich starten die Lecksuche mit Spüliwasser und finden schließlich ein kleines Loch im Boden. So ein Mist! Nach der einmaligen Benutzung schon kaputt. Wobei das Loch definitiv nicht durch die Benutzung entstanden sein kann, sondern eher auf einen Produktionsfehler zurückzuführen ist. Irgendwie haben wir mit den Produkten von Decathlon kein Glück! So wird das Kayak entlüftet und eingepackt. Der kaputte Boden wir beiseite gepackt und dann bei nächster Gelegenheit im Laden reklamiert. Nach nicht einmal 3 Monaten natürlich ein Garandiefall, aber ärgerlich ist es allemal. Während wir noch gefrustet mit dem Kayak hantieren, kommen Ralf und Heidi von der Sola Gracia vorbei. Das Treffen stand ja noch von unserem letzten Ankeraufenthalt in Portimão aus und nun sind wir froh, dass wir die Beiden endlich persönlich kennenlernen können. Nun kennen wir also bereits zwei Eignerpaare der Sola Gracia. Ob wohl noch ein Drittes dazukommt?! Die Sola Gracia soll nämlich gerade verkauft werden und vielleicht geht sie dann ja noch einmal auf große Fahrt. Auch abends gibt es ein wenig Unterhaltung für uns. Nach leckeren Bandnudeln mit Lachs-Sahne-Sauce genießen wir ein Glas Wein beim Sonnenuntergang und stellen fest, dass wir blinde Passagiere an Bord habe! Ein kleiner Schwarm Bienen hat es sich an unserem Mast bequem gemacht und wuselt fleißig die Leinen rauf und runter. Mmmh! Was macbe wir nun damit? In der Daverdener Mühle hatten wir ja öfter mit schwärmenden Bienen zu tun, aber da konnten wir einfach immer den Imker anrufen. Geht hier vor Anker eher nicht. Also erst einmal abwarten. Vielleicht löst sich das Problem ja bis zum nächsten Morgen von alleine? Auf jeden Fall machen wir erst einmal alle Luke dicht, damit sich der kleine Schwarm nicht nach drinnen verirrt. Pünktlich zum Sonnenuntergang kommt dann auch noch die Sea Cloud 2 angefahren und präsentiert sich fotogen bei der Einfahrt. Also, wenn wir mal eine Kreuzfahrt machen sollten, dann sicherlich auf so einem Kreuzfahrtsegler. Aber noch sind wir ja unsere eigenen Kapitäne und genießen den Luxus an Bord von La Ola.

Nachdem uns gestern noch die Nachricht von der Werft in Lagos erreicht hat, dass alle benötigten Ersatzteile für unseren Werftaufenthalt angekommen sind und wir direkt am nächsten Tag gekrant werden könnten, werfen wir mal wieder unsere Pläne über Bord. Statt Ankern übers Wochenende in Portimão heißt es zurück nach Lagos. Ohne Hektik, denn der Termin zum Kranen ist erst für 15:30 Uhr vorgesehen. So spät, weil man Hochwasser braucht, um La Ola aus dem Wasse zu holen. Und der Begriff Kranen ist auch nicht ganz korrekt, denn in Lagos werden wir nicht gekrant, sondern geslippt. Das heißt, wir werden mit eine Slipwagen an Land gezogen. So etwas haben wir bisher noch nicht gemacht, entsprechend aufgeregt sind wir.